Kaniwer Stausee

Im heutigen Artikel werden wir über Kaniwer Stausee sprechen, ein Thema, von dem Sie wahrscheinlich schon gehört haben, über das Sie jedoch möglicherweise nicht alle Details wissen. Kaniwer Stausee ist ein Thema, das in letzter Zeit großes Interesse geweckt hat, da seine Relevanz und Wirkung unterschiedliche Bereiche umfasst. Dabei handelt es sich um ein Thema, das schon seit jeher präsent ist, derzeit jedoch aufgrund verschiedener Faktoren eine besondere Bedeutung erlangt. In diesem Artikel werden wir uns intensiver mit Kaniwer Stausee befassen, um seine Bedeutung, seinen Einfluss und seine Relevanz in der heutigen Gesellschaft besser zu verstehen. Lesen Sie weiter, um alles zu erfahren, was Sie über Kaniwer Stausee wissen müssen!
Kaniwer Stausee
Lage Kiew und Tscherkassy, Ukraine
Zuflüsse Stuhna, Trubisch, Dnepr
Abfluss Dnepr
Größere Städte am Ufer Kiew, Kaniw
Kaniwer Stausee (Ukraine)
Kaniwer Stausee (Ukraine)
Koordinaten 49° 55′ 34″ N, 31° 28′ 46″ OKoordinaten: 49° 55′ 34″ N, 31° 28′ 46″ O
Daten zum Bauwerk
Bauzeit 1972–1978
Kronenlänge 16 km
Daten zum Stausee
Wasseroberfläche 675 km²dep1
Speicherraum 2,62 km³

Der Kaniwer Stausee (ukrainisch Канівське водосховище Kaniwske wodoschowyschtsche) ist einer der sechs großen ukrainischen Stauseen am Dnepr und wurde 1975 vollendet. Er ist nach dem am Ufer liegenden Ort Kaniw benannt.

An den Stausee grenzen die zentralukrainischen Oblaste Kiew und Tscherkassy.

Der Kaniwer Stausee bedeckt 675 km² Fläche und beinhaltet ein Volumen von etwa 2,62 km³ Wasser. Die Länge beträgt 162 km bei einer maximalen Breite von 5 km. Am tiefsten Punkt hat das Gewässer eine Tiefe von 12 m. An den Ufern ist der See sehr flach und verlandet immer mehr.

Der Staudamm des Sees, zwischen 1972 und 1978 errichtet, befindet sich östlich der Stadt Kaniw. Ein 1972 an das Netz gegangenes Wasserkraftwerk liefert für die Stadt Kaniw und die umliegenden Ortschaften die Elektroenergie. Eine Einkammerschleuse ermöglicht die Passage des Stausees, der vom Fluss Dnepr durchflossen wird. Der Damm ist als großer Deich mit einem Wellenbrecher und einer Gesamtlänge von 16 km ausgeführt. Er reguliert den Wasserstand des Flusses, der durch den Stausee um insgesamt 4 m angestiegen ist.

Während der Aufstauung des Sees wurden Dörfer (u. a. Andruschi) geflutet und viele Bewohner zwangsweise umgesiedelt. Die meisten bezogen Wohnungen in neuen vom sowjetischen Staat planmäßig am Ufer des aufgestauten Sees errichteten Plattenbau-Siedlungen. Der wirtschaftliche Nutzen ist sehr umstritten. Wertvolle Ackerfläche wurde überflutet und die Umsiedlung aus den Heimatorten war teuer und aufwändig. Die Kapazität des Kraftwerkes ist kaum ausreichend, um die Nachteile aufzuwiegen.

In den Stausee münden die Flüsse Stuhna und Trubisch.

Städte und Ortschaften am Stausee sind (im Uhrzeigersinn): die südlichen Stadtteile der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Kyjliw, Perejaslaw, Kaniw, Rschyschtschiw, Stajky, Trypillja und Ukrajinka.

Bilder

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Schriftliche Reiseinformation auf einer Kreuzfahrt auf dem Dnepr mit MS General Watutin; August 2010